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Regelmäßige Leistungsprüfungen sichern Betrieb einer ganzen Seebaggerflotte

Die Jan De Nul Group ist seit Jahrzehnten führend im Seebagger- und Marinebaugeschäft. Heute tragen die Leistungsprüfungen von Alfa Laval wesentlich zur Verfügbarkeit der Unternehmensflotte bei.

DATUM 2016-12-07

Mit sage und schreibe 72 Schiffen ist der Jan De Nul Group viel daran gelegen, möglichen Equipmentproblemen an Bord immer einen Schritt voraus zu sein. Als die Kurbelwelle der Alexander von Humboldt, einem der Laderaumsaugbaggerschiffe des Unternehmens, beschädigt war, wurde dies sehr ernst genommen. Hinter dem Schaden steckte vor allem der schlechte Zustand des Schmierölsystems, u. a. verursacht durch Separatoren, die mit falscher Durchflussmenge und Temperatur liefen.

Dieser Vorfall im Jahr 2009 führte zu einer strategischen Entscheidung: Alle Schiffe der Flotte werden seither alle zweieinhalb Jahre einer Leistungsprüfung unterzogen und die Besatzungsmitglieder jährlich geschult – als Teil des regelmäßigen Wartungsprogramms.

Regelmäßige Check-ups überwinden menschliches Versagen

Marc Ruyssink, Jan De Nul GroupHandbücher hin oder her – der Faktor Mensch birgt ein gewisses Fehlerpotential", sagt Marc Ruyssinck, Flottenmanager bei Jan De Nul.

„Das Equipment muss regelmäßig kontrolliert werden, um es in optimalem Zustand zu halten. Nach jeder Leistungsprüfung gibt es etwas zu verbessern, etwa die Einstellungen der Schmierölseparatoren, oder es müssen die Plattenwärmeübertrager festgezogen werden.

Bei einer Leistungsprüfung untersuchen zertifizierte Alfa Laval Ingenieure das Alfa Laval Equipment mit dem Ziel, die Leistung zu optimieren und die Betriebskosten zu senken. Dabei liegt der Fokus u.a. auf den richtigen Einstellungen und dem korrekten Einsatz. Denn häufig können bereits kleine Änderungen in der Handhabung die Effektivität des Equipments enorm verbessern.

Die Leistungsprüfungen decken typischerweise Hochgeschwindigkeitsseparatoren, gedichtete Plattenwärmeübertrager und Süßwassergeneratoren ab. Nach jeder Prüfung liefert Alfa Laval einen detaillierten Bericht mit den Ergebnissen und Empfehlungen – und übermittelt damit Know-how sowie praktische Handlungsschritte, mit denen jedes Schiff während seiner gesamten Lebensdauer nach Plan und bei optimaler Leistung betrieben werden kann. Und manchmal verlängert dies sogar die Lebensdauer.

Aus Ruyssincks Sicht macht die neue Prüfroutine tatsächlich einen Unterschied. „Unsere Erfahrung mit Leistungsprüfungen ist gut", sagt er. „Bis jetzt hatten wir keine Probleme mehr wie damals mit der Alexander von Humboldt."

Training an Bord zieht Besatzung mit ein

Für Besatzungsmitglieder und Betreiber bietet Alfa Laval zudem maßgeschneiderte Praxistrainings für einen korrekten Betrieb an. Das Training konzentriert sich zum einen auf die Bereiche, in denen bei der Leistungsprüfung Schwächen festgestellt worden sind. Zum anderen umfasst es wesentliche Anwendungstechniken und Best Practices.

Bei den internationalen Besatzungsmitgliedern und weit verteilten Standorten von Jan De Nul wären andere Trainingsmethoden zu komplex und teuer gewesen. Testläufe, bei denen Leistungsüberprüfung und andere Servicearbeiten mit einem Alfa Laval Training an Bord verbunden worden sind, lieferten jedoch gute Ergebnisse.

„Der Vorteil ist, dass alle Besatzungsmitglieder stärker miteinbezogen sind. Dass alle an ihrem eigenen Equipment arbeiten und dabei zusätzliches Wissen erwerben, macht das Training besonders praxisnah", erläutert Ruyssinck. „Die Leistungsprüfungen und das regelmäßige Training mit der Besatzung schützen unser wichtigstes System an Bord, die Hauptmaschine."

Die Herausforderung
  • Schlechter Zustand des Equipments verursacht Schaden
  • Equipment arbeitet außerhalb der ordnungsgemäßen Parameter
  • Aufwand und Kosten für Trainings sind hoch
Die Lösung
  • Alle zweieinhalb Jahre Alfa Laval Leistungsprüfungen
  • Equipmentprüfung und strukturierte Verbesserungen
  • Training an Bord mit Alfa Laval im Rahmen der Leistungsüberprüfung
Das Ergebnis
  • Keinerlei Schäden am Equipment seit Beginn der Leistungsprüfungen
  • Besatzung ist besser miteinbezogen
  • Besatzung gewinnt zusätzliches Wissen über das Equipment

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