Alfa Laval - Connectivity - a solution for smart shipping

Konnektivität - eine Lösung für intelligente Schifffahrt

Schiffseigner haben jetzt eine intelligentere Möglichkeit, die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften sicherzustellen. Verbundene Alfa Laval Produkte verfolgen die Leistung und liefern eine korrekte Dokumentation.

DATUM 2020-06-16 AUTOR Richard Orange FOTO Alfa Laval and Getty Images

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Alfa Laval bereitet zurzeit den Start von PureSOx auf acht Kundenschiffen vor, um zu überprüfen, ob die vom System gesendeten Daten den echten Bedingungen auf dem Schiff entsprechen. Seit August 2019 integriert Alfa Laval das Connect-System standardmäßig in allen Scrubbern. Ab Januar 2020 dürfen Schiffskraftstoffe weltweit nur noch 0,5 % Schwefel enthalten. Da die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) fünf „Spezialgebiete“ definiert hat und es in China Dutzende Regionen mit unterschiedlichen Vorschriften geben wird, wird der ohnehin schon komplexe Flickenteppich der globalen Emissions-Vorschriften noch komplizierter werden.

Die Strafen für die Nichteinhaltung von Vorschriften können Zehntausende Euro betragen – und das sind nicht einmal die höchsten potenziellen Kosten. Die Hafenbehörden in Rotterdam entdeckten kürzlich ein Schiff ohne Scrubber, das nur hoch schwefelhaltigen Kraftstoff an Bord hatte. Das Schiff musste seine Abfahrt um mehrere Tage verschieben, den vorschriftswidrigen Kraftstoff entsorgen und stattdessen zulässigen Kraftstoff tanken.

„Hier reden wir über wirklich hohe Kosten“, so van Heerikhuizen. „Wenn man sich den Preisunterschied zwischen erlaubtem und verbotenem Kraftstoff ansieht und die heutige Charterrate für ein Schiff, kostet das wesentlich mehr als das Bußgeld.“

Das PureSOx-System von Alfa Laval erfasst alle 30 Sekunden über 500 Datenpunkte – das ist zehn Mal so viel wie das gesetzliche Minimum. Die Daten werden anschließend für 18 Monate auf dem Alfa Laval Remote Emission Monitor gespeichert. PureSOx Connect lädt diese Daten jedes Mal automatisch in die Alfa Laval Cloud hoch, wenn das Schiff eine 3G- oder 4G-Verbindung hat. Wenn ein Upload auf hoher See gewünscht wird, geschieht das über eine teurere Satellitenverbindung.

Das System sendet außerdem den Standort des Schiffs und die geplante Route. So kann Alfa Laval die zulässigen pH- und SOx-Höchstwerte für den aktuellen Standort und die nächsten Stationen prüfen. Auf dieser Basis erhält die Crew Empfehlungen, wie die Einstellungen anzupassen sind, damit der Scrubber stets die Vorschriften einhält.

Die Servicetechniker von Alfa Laval können mit den Daten bereits feststellen, ob sich die Sprühanlagen in einem Scrubber abnutzen. Wenn mehr Betriebsdaten von mehr Kunden erfasst werden, so hofft
van Heerikhuizen, lassen sich mit der Datenanalyse künftig auch andere Probleme voraussagen.

Wenn wir bestimmte Muster erkennen können, können wir tatsächlich
voraussagen, was passieren wird. So können wir dem Kunden mitteilen, was er unternehmen kann, um dieses Ereignis zu verhindern. Das ist letztlich unser Ziel.
Olaf Van Heerikhuizen, Service Manager für den Geschäftsbereich Gas Systeme von Alfa Laval

Für die Zukunft prophezeit van Heerikhuizen, dass sich der Servicebereich weniger darauf konzentrieren wird
Ersatzteile zu verkaufen, sondern eher darauf, den Kunden dabei zu helfen, diese Käufe überflüssig werden zu lassen. Wenn es zu einem unerwarteten Ausfall oder Problem kommt, wird der Kundenservice von Alfa Laval künftig oft bereits die erforderlichen Daten haben, um den Grund dafür zu identifizieren. Sollte das Problem auf hoher See auftreten, kann die Crew auf eine Satellitenverbindung umschalten, damit Alfa Laval die Daten in Echtzeit empfangen kann.

Seit der Lieferung des ersten Ölseparators an die US Navy im Jahr 1917 hat Alfa Laval für die maritime Industrie ein breites Portfolio mit 17 Produktgruppen aufgebaut. Heute sind drei von vier hochseetauglichen Schiffen mit Geräten von Alfa Laval ausgerüstet. Die SOx-Vorschriften sind in der Schifffahrt nicht
das einzige Compliance-Thema, das sich mithilfe moderner Kommunikationsmöglichkeiten leichter in den Griff bekommen lässt. So gibt es vernetzte Systeme für das Ballastwasseraufbereitungssystem PureBallast, das Bilgenwasserbehandlungssystem PureBilge sowie das PureNOx-System.



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Alfa Laval leistet seinen Beitrag zu den Global Goals

Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Global Goals) für 2030 verabschiedet, zu deren Erreichung sich die Staats- und Regierungschefs verpflichtet haben. Nun liegt es an Unternehmen wie unserem, den Weg dorthin zu beschreiten.

Erfahren Sie, wie das Kerngeschäft von Alfa Laval zu den Global Goals beiträgt

PRODUKT - PureSOx Übersicht

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  • Auf dem Markt seit 2009
  •  Baut auf über 100 Jahren Erfahrung in der Schifffahrt auf
  • Entfernt mehr als 98 % der Schwefeloxid-Abgase
  • Reduziert Feinstaub um bis zu 80 %
  • In über 150 Schiffen installiert
  • Sorgt für zuverlässige Einhaltung von MARPOL Anlage VI

WUSSTEN SIE SCHON

PureSOx ist das SOx-Wäschersystem an der Spitze der nassen Abgasreinigung, mit einer Erfolgsbilanz, die keine andere Wäschertechnologie erreichen kann. Jedes jemals verkaufte PureSOx-System ist in Betrieb und erfüllt die SOx-Vorschriften der IMO. Dies ist jedoch nur ein Grund für die vielen wiederkehrenden Kunden des Wäschersystems. Erfahrung in der Lieferung und Installation von SOx-Wäschern sowie umfassende Dienstleistungen und Konnektivität machen Alfa Laval zum führenden Partner in der SOx-Wäschertechnologie.

Alfa Laval PureSOx

1. Scrubber 2. Meerwasser-Pumpen

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Es ist wahr. Wir machen tatsächlich einen Unterschied. Unsere Innovationen tragen zu allem bei, von der Reduzierung der CO2-Emissionen in Russland bis hin dazu, dass Tomaten in der australischen Wüste wachsen können, über die verstärkte Nutzung von Solarenergie und das sichere Hochpumpen von Öl aus versunkenen Schiffen.

 

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