Alfa Laval - Career opportunities – no matter the gender

Karrieremöglichkeiten - unabhängig vom Geschlecht

Die Diskriminierung von Frauen umfasst alle Lebensbereiche, von Gesundheit und Ernährung über Schule, Beschäftigung und Politik. Dennoch gibt es viele gute Beispiele dafür, dass Veränderungen möglich sind.

DATUM 2020-09-16 AUTOR Cari Simmons & Ulf Wiman FOTO Marcos Romano & Maurizio Camagna

Die Diskriminierung von Frauen ist der Standard in allen Branchen und weltweit. Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit und gleiche Karrierechancen sind nach wie vor in weiter Ferne. Doch obwohl der Fortschritt quälend langsam ist und es immer wieder zu Rückschlägen kommt, gibt es auch Hoffnung

In der Geschäftswelt erkennen immer mehr Unternehmen, dass Vielfalt und Chancengleichheit – ungeachtet des Geschlechts – aus sozialer und ethischer Perspektive richtig sind, aber auch für ein dynamisches Arbeitsumfeld sorgen, das Kreativität und innovatives Denken fördert. Und letztendlich auch das Unternehmenswachstum.

Die Vision von Alfa Laval ist es, ein inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Vielfalt eine Rolle für das Erreichen der Unternehmensziele spielt. Eine proaktive Unternehmensinitiative beschäftigt sich damit, weibliche Führungskräfte anzuwerben, zu entwickeln und zu fördern.

Senior und Junior Manager

Penny Peng, Service Divisional Manager, China, und Sara Billo, Product Group Quality & Safety Manager, Italien, sind zwei erfolgreiche Führungskräfte bei Alfa Laval, die es geschafft haben. Sie sind inspirierende Vorbilder, die zeigen, dass man auch als Frau eine Führungskraft auf oberster Ebene in der produzierenden Industrie sein kann.

Als Penny 1992 ihren Abschluss als Studentin des Ingenieurwesens machte, öffnete sich China gegenüber der Welt. Viele internationale Unternehmen kamen nach China und eröffneten Niederlassungen. „Junge Chinesen wie ich“, so Penny, „waren sehr daran interessiert, fortschrittliche Führungskompetenzen und Technologien von diesen internationalen Unternehmen kennenzulernen. Ich nahm kurz nach meinem Abschluss eine Stelle in der Abteilung für maritime Industrie bei Alfa Laval an."

Sara entschied sich für eine Tätigkeit bei Alfa Laval, weil es ein solides internationales Unternehmen mit gutem Ruf ist. Sie wollte ihre Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich HSE (Health, Safety, Environment Managementsysteme) weiterentwickeln und in einem wichtigen Fertigungswerk arbeiten. „Ich habe einen Abschluss als Industriechemikerin und einen Master in Managementsystemen für Gesundheit, Sicherheit und Umwelt. Als ich 2004 meine Stelle bei Alfa Laval antrat, war ich so glücklich, in einem Bereich arbeiten zu können, der mir wirklich liegt.“

Der Schlüssel zum Erfolg

Rückblickend auf ihre Karrieren sind sich Penny und Sara einig, dass eine offene und auf Feedback basierende Unternehmenskultur für ihren Erfolg entscheidend war. Unterstützung, Anleitung und Coaching von Managern sowie Mentoring sind unverzichtbar, wenn es darum geht, das Selbstvertrauen zu stärken und Orientierung zu bieten. Auf die Frage nach ihren persönlichen Erfolgsfaktoren antwortet Penny: „Für mich ist es wichtig, ruhig und konsequent zu sein, niemals aufzugeben und Weiterbildungschancen wahrzunehmen.“

Sara meint: „Mein spezifisches und fundiertes Wissen im Bereich Qualität, Gesundheit, Sicherheit und Umwelt, unterstützt durch Energie, Leidenschaft und einen starken Willen zur Verbesserung von Prozessen und zur Förderung kulturellen Wandels.“

Man darf sich jedoch nicht täuschen lassen. Es ist viel harte Arbeit und auf dem Weg zum Erfolg gibt es immer auch Hindernisse. Laut Sara war der Wechsel von der Dimension eines Standorts zu jener einer Produktgruppe eine besondere Herausforderung für sie, ebenso die Verantwortung, die die Arbeit mit multikulturellen Teams und Organisationen mit verschiedenen Reifegraden und Strukturen mit sich bringt. Zur selben Zeit wurde Alfa Laval völlig neu strukturiert

„Mein Vorgesetzter hat mir dabei geholfen, die Gründe zu verstehen, die dahinter standen, und mich mit derselben Energie und demselben Engagement auf Ziele zu konzentrieren“, sagt sie. „Ich zeigte, dass ich Veränderungen annehmen und leiten kann, und das wurde anerkannt. Dadurch sah ich mich in meiner Rolle bestätigt und bestärkt.“

Für Penny war die Titankrise in China, aufgrund derer alle Vertragspreise mit Werften neu ausgehandelt werden mussten, eine große Herausforderung. „Dann kam die Finanzkrise 2008, die zur Stornierung von Aufträgen führte“, sagt sie. „In diesen Situationen hing alles davon ab, dass das Team zusammenarbeitet und Lösungen findet, um eine Win-win-Situation für unsere Kunden zu erreichen.“

Karriere bei Alfa Laval

Eines der strategischen Ziele für Chancengleichheit bei Alfa Laval ist eine Verringerung der Differenz zwischen dem Anteil an weiblichen Führungskräften und dem Anteil an Mitarbeiterinnen. Doch was muss man tun, um bei Alfa Laval in eine leitende Position zu gelangen?

„Sie müssen Orientierung geben, Verantwortung übernehmen und bereit sein, Opfer zu bringen, damit Ihre Teammitglieder Ihnen vertrauen und dazu bereit sind, den Weg weiter mit Ihnen zu gehen“, so Penny.

Sara betont „die Fähigkeit, Veränderungen zu beeinflussen und voranzubringen, mit einem starken Schwerpunkt auf dem Erreichen von Zielen, wobei die Kundenzufriedenheit und das Engagement der Menschen nicht aus den Augen gelassen werden dürfen.“

Sara und Penny, die selbst einen langen Weg hinter sich haben, haben einen guten Rat für Frauen, die gerade erst am Anfang ihrer Karriere stehen oder die den Schritt ins Management wagen möchten. Saras Empfehlung ist, immer mit hohen Standards zu arbeiten, sich auf seine Stärken zu konzentrieren und ein solides Netzwerk innerhalb des Unternehmens aufzubauen. „Außerdem ist es ganz wichtig, Energie und Unterstützung von der Familie zu erhalten, um stabil zu bleiben und seine Ziele im Auge zu behalten“, sagt sie.

Penny stimmt zu: „Unterstützung von Familienmitgliedern ist sehr wichtig. Seien Sie mutig und beharrlich und fürchten Sie sich nicht vor der Zukunft.“

KURZ VORGESTELLT: SARA BILLO

Product Group Quality & Safety Manager, Alonte, Italien. Außerdem verantwortlich für die Koordination und Standardisierung von Prozessen für Quality, Health, Safety, Environment (Qualität, Gesundheit, Sicherheit
Umwelt) an Standorten in anderen Ländern. Sie begann ihre Tätigkeit bei Alfa Laval 2004 und wandte ihre Kenntnisse über Gesundheit (Health), Sicherheit (Safety) und Umwelt (Environment) zu einer Zeit an, als nur wenige Unternehmen Ressourcen in HSE-Managementsysteme investierten.

KURZ VORGESTELLT: PENNY PENG

Service Divisional Manager, Shanghai, China. Vor fünfundzwanzig Jahren war sie die erste Frau bei Alfa Laval
China, die Ausrüstung für die maritime Industrie an chinesische Werften verkaufte. Penny stellte den Werften nicht nur neue Produkte und Technologien vor, sondern überwand auch eine Kluft zwischen Kulturen und Geschlechtern.

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Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Global Goals) für 2030 verabschiedet, zu deren Erreichung sich die Staats- und Regierungschefs verpflichtet haben. Nun liegt es an Unternehmen wie unserem, den Weg dorthin zu beschreiten.

Erfahren Sie, wie das Kerngeschäft von Alfa Laval zu den Global Goals beiträgt

Lesen Sie das Here Magazin Nr. 36

Die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) haben die Vision festgelegt, auf die die Menschheit hinarbeiten muss, und jetzt liegt es an Unternehmen wie dem unseren, uns dorthin zu bringen. Lesen Sie, wie wir und unsere Kunden einen Unterschied machen.

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"Es wurde gewürdigt, dass ich gezeigt habe, dass ich Veränderungen akzeptieren und anführen kann. Infolgedessen wurde meine Rolle bestätigt und bekräftigt."

Sara Billo, Group Quality & Safety Manager, Alfa Laval Italien

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„Man muss Orientierung geben, Verantwortung übernehmen und bereit sein, Opfer zu bringen.“

Penny Peng, Senior Manager Service, Alfa Laval China

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