Alfa Laval - Achema 2015 - Zero discharge

2015-04-16 Product News

„Auf dem Weg zum Zero Discharge“ ist eines der Themen von Alfa Laval auf der ACHEMA 2015

Auf der ACHEMA 2015 in Frankfurt am Main, 15. bis 19. Juni, stellt Alfa Laval (www.alfalaval.de) eine Reihe von neuen Technologien vor, die der Prozessindustrie dabei helfen, ihren ökologischen Fingerabdruck bei den Abwässern und dem Abfall spürbar zu reduzieren. Und zwar durch eine Maximierung der Wasserwiederverwendung, einer Umwandlung des Abfalls zu Ressourcen und einer Minimierung des Energieverbrauchs und des Abfallaufkommens.

Die meisten industriellen Prozesse verbrauchen viel Wasser – was eine zunehmend knappe Ressource ist. Zudem erzeugen sie Abfälle, die behandelt werden müssen, um den hohen gesetzlichen Anforderungen für den Betrieb oder gar einer Erweiterung der Anlage gerecht zu werden. Positiv gesehen, enthalten Abfallströme jedoch oft auch wertvolle Ressourcen aus dem Hauptprozess, die wiederverwertet werden können. Dank einer Portfolio-Erweiterung bietet Alfa Laval nun eine breite Palette von Technologien für die industrielle Abwasser- und Abfallbehandlung an.

Vor-Ort-Abwasserbehandlung
Industrielles Abwasser variiert beträchtlich in der Zusammensetzung. Oft wird es nicht von der kommunalen Kläranlage angenommen, weshalb eine Vorbehandlung oder gar eine vollständige Vor-Ort-Behandlung unumgänglich ist.

Alfa Laval bietet zwei biologische Abwasserbehandlungs- und Filtrationssysteme für die Vor-Ort-Behandlung an, die erheblich zur Erfüllung der strengen Abwasseranforderungen beitragen. Der AS-H Sequencing Batch Reactor (SBR) mit einem patentierten schwimmenden Dekanter ist eine gute Wahl für die sekundäre biologische Behandlung. Der All-in-One-Membranbioreaktor (MBR), der auf der „Hollow Sheet“-Membrantechnologie von Alfa Laval basiert, ist ideal für die sekundäre und tertiäre Behandlung und für das abschließende „final polishing”. Beide Systeme führen die jeweiligen Prozesse in ein und demselben Tank durch und zeichnen sich durch hohe Effizienz, geringen Platzbedarf und eine einfache Bedienung aus.

Für einige industrielle Abwasserarten – zum Beispiel bei der petrochemischen, der chemischen oder der pharmazeutischen Verdampfung von anaeroben und/oder salzigen Abwässern – sind die AlfaVap- und WideGap-Systeme von Alfa Laval eine gute Lösung.

Abwasser – eine ungenutzte Wasserressource
Eine jährlich um 75 Millionen Menschen wachsende Weltbevölkerung ist in Kombination mit dem Verschwinden der natürlichen Wasserressourcen eine ernste Herausforderung. Bis zum Jahr 2025 werden aller Voraussicht nach zwei Milliarden Menschen ohne Zugang zu Frischwasser sein. Daher ist in der Prozessindustrie jeder einzelne eingesparte – oder zur Wiederverwendung zurückgewonnene – Liter Wasser willkommen. Tatsächlich ist Abwasser eine ungenutzte Wasserressource, der sich immer mehr Unternehmen widmen.

Alfa Laval bietet verschiedene Behandlungsmethoden an, die eine Wiederverwendung von Wasser ermöglichen. Das Membranbioreaktor-System des Unternehmens und der AS-H Iso-Disc® Gewebefilter für die tertiäre Filtration produzieren gleichermaßen eine sehr hohe Wasserqualität, durch die das Abwasser ideal für die Wasserwiederverwendung wird.

Das wiedergewonnene Wasser kann auf vielfältige Weise wiederverwendet werden: Als industrielles Prozesswasser, zur Reinigung, für den Einsatz in Kühltürmen und die Bewässerung von Pflanzen, Golfplätzen, Badeseen, Feuchtgebieten oder auch bei der Grundwasserneubildung. Wenn auf die MBR- und Iso-Disc-Systeme ein abschließendes „final polishing” folgt – wahlweise durch Ultrafiltration, Nanofiltration, Umkehrosmose, Aktivkohle, Ozon, Chlor oder einer Kombinationen der einzelnen Technologien – kann das gereinigte Abwasser sogar als Trinkwasser verwendet werden.

Waste-to-Value: Wertvolle Wertstoffe gewinnen
Wertvolle Wertstoffe gehen häufig mit den Abfallströmen verloren. Alfa Laval hilft dabei, Kosten in Gewinne umzuwandeln und bietet verschiedene Lösungen für die Erschließung der Wertstoffe an, damit diese wahlweise recycelt oder verkauft werden können.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Aufbereitung von öligen Abfallströmen. Zum Beispiel können aus Slopöl durch den Einsatz von Dekantern und High-Speed-Separatoren hochwertige Kohlenwasserstoffe zurückgewonnen werden.

Abfallentwässerung – Reduktion der Abfallmenge um bis zu 90%
Der Flüssigkeitsgehalt des Schlamms hat einen hohen Einfluss auf die Entsorgungskosten – gleich, ob er aus den betriebseigenen Klärwerken, der industriellen Abwasserbehandlung oder aus Betriebsabfällen stammt. Alfa Laval bietet eine Vielzahl von Technologien, einschließlich neuer Schwerkraft- und Pressen-Lösungen, die eine wirksame und effiziente Abtrennung der Flüssigkeit gewährleisten und gleichzeitig einen hohen Trockensubstanzgehalt erreichen. Die Abfallmenge wird damit deutlich reduziert – und mit ihr die Kosten für den Transport, die Entsorgung und das Trocknen.

Zu der Schlammeindickungsausrüstung von Alfa Laval gehören ALDRUM Trommeleindicker, ALDEC Dekanter und Alfa Laval AS-H Bandeindicker. Für energieeffiziente Schlammentwässerung und die Abtrennung von Flüssigkeiten und Produkten aus anderen Abfallströmen sind jetzt vier Optionen von Alfa Laval verfügbar: ALDEC Dekanter, Schneckenpressen, AS-H Bandpressen und AS-H Kammerfilterpressen.

Einige dieser Technologien können auch für die Schlickentwässerung (biologisch und nicht-biologisch), bei Abraumhalden, Teich-Sanierungen und Baggerarbeiten eingesetzt werden.

Thermische Klärschlammbehandlung - eine Abkürzung zur Kosteneinsparung
Das Vorwärmen des Klärschlamms mit den Spiral- und Doppelrohrwärmeübertragern von Alfa Laval kann Kosten senken und Möglichkeiten zur Wärmerückgewinnung eröffnen. Die Wärmeübertrager von Alfa Laval können zudem zur Schlammfaulung genutzt werden, etwa um Biogas herzustellen. Oder für die Schlamm-Hydrolyse und -Pasteurisierung, mit der selbst die strengsten Umweltschutzvorschriften erfüllt werden können. Die Schlammqualität erreicht in diesem Fall Klasse A oder Klasse B, wodurch er als Kompost oder Dünger wiederverwendet werden kann. Für einige Arten von Industrieabfällen, zum Beispiel im Pharmabereich, ist die Pasteurisierung von Klärschlamm ohnehin ein Muss.

Mehr auf der ACHEMA entdecken
Auf der ACHEMA haben Besucher am Stand von Alfa Laval, Halle 4.0, Stand D4, die Möglichkeit, direkt von den Experten des Unternehmens mehr über die neuen industriellen Wasser- und Abfallbehandlungslösungen zu erfahren. Präsentiert werden dort nicht nur eine Reihe von Produkten, sondern auch Veranstaltungen und Vorträge zu folgenden Themen:

 

Pressefrühstück am Dienstag, den 16. Juni von 8: 30-9: 30 am Stand von Alfa Laval, Stand D4 in Halle 4.0. Registrieren Sie sich einfach per E-Mail anrolf.lindenberg@alfalaval.com

 

Während der ACHEMA-Konferenz wird Alfa Laval unter anderem zwei verwandte Vorträge halten:
 
  • Dienstag, 16. Juni, 13:00 Uhr, Halle CMF, Raum Harmonie 2: “Meeting the challenges: Membrane processes for water recovery and process intensification”
  • Mittwoch, 17. Juni, 12:30 Uhr, Halle CMF, Raum Harmonie 2: “Full-scale Sequencing Batch Reactor Design and Operation for Treatment of Target Compounds from a Pharmaceutical Facility”

 

“Speakers Corner“-Präsentationen auf dem Stand von Alfa Laval, Stand D4, Halle 4.0
  • Montag, 15. Juni, 14:00 Uhr – “Water and waste treatment. Converting a cost centre into a profit centre.”
  • Dienstag, 16. Juni, 13.00 Uhr – “Reuse your wastewater – an untapped water resource. Water reclaimed using Alfa Laval filtration technologies (MBR, ultrafiltration and Iso-Disc filtration) can be used for a number of purposes.”
  • Mittwoch, 17. Juni, 11:00 Uhr – “Biological wastewater treatment and filtration (SBR, Iso-Disc, MBR)”.
  • Donnerstag, 18. Juni, 10:00 Uhr – “Minimizing your waste for disposal by efficient on-site sludge thickening and dewatering. A comparison of the various technologies (belt thickener, drum thickener, decanter, belt press and plate press).”
Weitere Informationen über den Messeauftritt finden sich im Internet unter www.alfalaval.com/achema

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