Optimierung der Brauereibetriebe: Effizienz, Produktivität und Prozessleistung steigern

In einer Branche, in der Brauereien jeder Größe überall Veränderungen erleben – vom Klima bis hin zur Verbrauchernachfrage – bleibt die Notwendigkeit, die Abläufe zu optimieren, eine Konstante in einer sich ständig wandelnden Welt.

Ein konsequentes Bestreben, Ressourcen zu maximieren und Abfall in allen Phasen des Brauprozesses zu minimieren, kann Rentabilität, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit steigern und ein Unternehmen gegen die stürmischen Veränderungen in einem turbulenten Markt absichern.

Und ganz gleich, ob Sie ein globaler Brauereikonzern mit Anlagen sind, die so viel Energie verbrauchen wie eine Kleinstadt, oder eine kleine Craft-Brauerei in einer Seitenstraße – es ist wichtig, dieser Herausforderung nicht allein zu begegnen. Teamarbeit und Partnerschaft sind der Schlüssel, um mit den neuesten Innovationen Schritt zu halten, die Effizienz, Produktivität und Prozessleistung verbessern, Kosten senken und den Ertrag maximieren – und dabei die Qualität des Endprodukts bewahren.

Und von Separation über Wärmetransfer bis hin zur Durchflussregelung hat die Forschung und Entwicklung von Alfa Laval die Prozessoptimierung in einer der ressourcenintensivsten Branchen vorangetrieben.

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Innovatives Wassermanagement

Jede Diskussion über die Optimierung von Brauereibetrieben sollte mit dem Thema Wasser beginnen. Als einer der größten industriellen Nutzer dieses wertvollen Rohstoffs ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser heute wichtiger denn je.

Mit dem Klimawandel wird Wasser in vielen Regionen knapper, die Kosten für Nutzung und Entsorgung steigen, lokale Vorschriften werden strenger – und es wird zur Notwendigkeit, mit möglichst wenig Wasser möglichst viel Bier zu produzieren.

Dieser Anspruch treibt Innovationen voran, und Technologien wie das Revos-System von Alfa Laval wurden entwickelt, um die Abläufe in der Bierherstellung zu revolutionieren.

Das System nutzt ein patentiertes Zwei-Stufen-Umkehrosmoseverfahren, mit dem Brauereien ihr Bier – sowohl alkoholhaltiges als auch alkoholfreies – konzentrieren und rund 70 % des Wassers in Lebensmittelqualität zurückgewinnen können, um es wiederzuverwenden. 

Im ersten Schritt des Prozesses durchläuft das Bier unter hohem Druck spezielle Membranelemente. Während das Wasser hindurchtritt, bleiben Alkohol, Proteine, Zucker, Aromen und Mineralstoffe im Konzentrat zurück.

In der zweiten Phase werden Alkohol und Aromen zurückgewonnen und anschließend wieder mit dem Konzentrat vereint, sodass das Endprodukt den ursprünglichen Bierspezifikationen entspricht.

Dieses hochwertige Konzentrat enthält bis zu 22 % Alkohol (ABV) und kann anschließend zu den Verbrauchsorten transportiert werden, wo es mit kohlensäurehaltigem Wasser – entweder in Flaschen und Dosen oder über Alfa Lavals eigene Zapfanlage für Bars und Restaurants – wieder aufbereitet wird. So erhält das Bier denselben Geschmack, das Aroma, die Mineralien und den Alkoholgehalt wie das Originalprodukt.

Fortschrittliche Energieeinsparung

Es handelt sich um revolutionäres Denken, um das Trinken zu revolutionieren – und das ist nur möglich, weil Alfa Laval eine lange und erfolgreiche Geschichte in der Zusammenarbeit mit der Brauindustrie hat und die Abläufe sowie die täglichen Herausforderungen genau kennt.

Vom Sudhaus über die Abfüllung bis hin zur Reinigung – Anpassungen an den Systemen oder umfassende Prozessoptimierungen, wie sie beispielsweise durch Revos ermöglicht werden, können gemeinsam die betriebliche Leistung deutlich steigern.

Neben Systemen, die Wasser sparen und Kreislaufwirtschaft ermöglichen, adressiert die Technologie auch die Herausforderungen eines energieintensiven Produktionsprozesses. Angesichts weltweit steigender Energiekosten ist das für große wie kleine Brauereien von entscheidender Bedeutung.

Das Intelligent Whirlpool System von Alfa Laval beispielsweise senkt sowohl den Energie- als auch den Wasserverbrauch bei der Würzeherstellung, steigert so die Leistung des Sudhauses und erhöht die Ausbeute beim Brauen.

Gleichzeitig arbeitet Alfa Laval mit verschiedenen Partnern zusammen, die sich auf Energieeinsparung, grünen Wasserstoff, langfristige Energiespeicherung und ähnliche Themen konzentrieren. Das eröffnet große Chancen in der Brauindustrie, wo ein erheblicher Teil der Energie selbst erzeugt werden kann.

Genau diese fortschrittlichen Technologien und Denkweisen verschaffen Brauereien eine solide Basis, um weiteren Herausforderungen der Branche zu begegnen – etwa der Notwendigkeit, ihre Abläufe zu diversifizieren und alkoholarme sowie alkoholfreie Produkte zu entwickeln, um den modernen Verbraucherwünschen gerecht zu werden.

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Die Fähigkeit zur Diversifizierung

Eine Diversifizierung ist zwar erstrebenswert, doch wenn sie ohne das nötige Fachwissen und Erfahrung erfolgt und auf Kosten der Effizienz geht, kann dies erhebliche Auswirkungen auf Gewinn und Wettbewerbsfähigkeit haben.

Die Zusammenarbeit mit einem Partner, der über alle aktuellen Entwicklungen in der Herstellung von alkoholfreien und alkoholarmen Bieren sowie in der Verarbeitung von Ready-to-Drink-Getränken und Hard Seltzers informiert ist, stellt sicher, dass Effizienz und Prozessleistung erhalten bleiben – während neue Produkte entstehen und neue Märkte erschlossen werden.

Das Low-alc-Entalkoholisierungsmodul von Alfa Laval ist genau eine solche Technologie: Es entfernt den Alkohol durch eine dreistufige Membranfiltration, wobei in jedem Schritt höchste Effizienz im Vordergrund steht.

Zuerst erfolgt die Aufkonzentrierung, bei der das Bier auf etwa das Dreifache seiner ursprünglichen Stärke konzentriert wird. Anschließend folgt die Diafiltration, bei der entlüftetes Wasser den Alkohol aus dem Konzentrat spült. Zum Schluss kommt das Auffüllen: Das System befüllt den Chargentank mit entlüftetem Wasser, um das ursprüngliche Volumen wiederherzustellen und den gewünschten Alkoholgehalt zu erreichen.

In jedem Schritt sorgt die schonende Behandlung durch die Technologie für minimale Produktverluste und maximale Effizienz in diesem neuen und sich weiterentwickelnden Prozess.

Zuverlässige und kostengünstige Technologien wie Rotary Jet Mixer und Burst-Clean-Ventile sorgen dafür, dass dieselben Produktionslinien, auf denen hochwertige Ales hergestellt werden, auch einfach gereinigt und für die Produktion von Seltzers, Softdrinks und Energy-Getränken genutzt werden können – mit minimalem Wasser- und Energieverbrauch sowie reduzierten Stillstandszeiten, um die gesamte Prozesseffizienz zu steigern.

Bewährte Technologie

Alfa Laval bleibt weiterhin an der Spitze, wenn es darum geht, diese Technologien zu verfeinern und weiterzuentwickeln, um den sich wandelnden Verbraucherpräferenzen gerecht zu werden. Gleichzeitig verliert das Unternehmen nicht den Fokus darauf, die grundlegende Technologie hinter jedem erfolgreichen Braubetrieb bereitzustellen – und diese so effizient wie möglich zu gestalten.

Das Iso-Mix Rotary Jet System sorgt beispielsweise für ein optimales Hefemanagement, indem es die Hefe gleichmäßig in der Würze verteilt und so für eine schnellere und effektivere Gärung und Reifung sorgt – bei gleichzeitig optimierter Temperaturkontrolle.

Die Bierzentrifugen von Alfa Laval überzeugen seit Jahrzehnten – sei es bei der Vorklärung, der Separation von Grünbier oder heißer Würze sowie bei der Biergewinnung. Die Prozesseffizienz der Brew-Serie mit ihrem hermetischen Design ermöglicht eine schnelle Bierklärung mit nahezu keinem Sauerstoffeintrag, längerer Haltbarkeit, verbesserter Trübungsstabilität sowie Erhalt von Aroma und Geschmack. Zudem sorgt sie für einen schnelleren Tankumschlag und geringere Produktverluste, wodurch der Ertrag im Vergleich zur traditionellen Sedimentation um 5–10 % gesteigert werden kann.

Gleichzeitig sorgen die Aldox-Module von Alfa Laval bei der Aufbereitung, Filtration und dem Blending für die Herstellung des Endprodukts dafür, dass entlüftetes Wasser (DAW) in höchster Qualität und mit minimalem Sauerstoffgehalt bereitgestellt wird – für ein Premium-Bier.

Mehr erreichen mit weniger

Bei Alfa Laval geht es darum, mit weniger mehr zu erreichen und so die Prozesseffizienz zu maximieren. Viele Brauereien profitieren bereits davon, Plattenwärmetauscher für Energierückgewinnungssysteme einzusetzen und Dekanter zu nutzen, die Treber entwässern – für eine nachhaltige Wasserkreislaufwirtschaft.

Und um Abfall auf ein Minimum zu reduzieren, steht heute Technologie zur Verfügung, mit der ehemals als Abfall betrachtete Materialien in eine Einnahmequelle verwandelt werden können: Rückstände, die reich an Proteinen sind, werden extrahiert und weiterverarbeitet, um beispielsweise für Gesundheitsprodukte verkauft zu werden.

Die technologischen Fortschritte der letzten Jahre sind so groß, dass beispielsweise der Kauf einer neuen Zentrifuge von Alfa Laval zwar zunächst Investitionskosten verursacht, die gesteigerte Prozesseffizienz jedoch oft schon nach weniger als zwei Jahren – manchmal sogar noch schneller – für Amortisation sorgt. So können Brauereien ihr Geschäft zukunftssicher aufstellen und sich gegen kommende Herausforderungen wappnen.

Mit Technologien, die auf ultra-effiziente Prozesse abzielen – mit weniger Rohstoffen, minimalem Energie- und Wasserverbrauch, gesteigerter Kreislaufwirtschaft und geringeren CO₂-Emissionen – steht Alfa Laval an vorderster Front, wenn es darum geht, optimierte und nachhaltigere Betriebsabläufe zu ermöglichen, die den Kunden einen maximalen Mehrwert für ihr Brauereigeschäft bieten.