Compabloc ist die Lösung für die große Wasserherausforderung in der Pharmaindustrie
Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung und Fachwissen im Anwendungstechnikbereich verfügt Alfa Lavals Pharmaexperte Patrik Arvidsson über erstklassige Einblicke in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Branche. Patrik ist überzeugt, dass Produktsicherheit immer der wichtigste Faktor bei der Technologie hinter Arzneimitteln bleibt. Gleichzeitig werden Lösungen, die erhebliche Wasser- und Energieeinsparungen ermöglichen, in einer Branche mit zahlreichen Heiz-, Kühl- und Reinigungsaufgaben zunehmend gefragt.
DATUM 2026-07-28
„In der Pharmaindustrie wird man gerne herausgefordert und getestet, weil sie das Vertrauen und die Sicherheit haben möchten, mit einem Experten zusammenzuarbeiten. Das wäre vor 25 Jahren für mich vielleicht schwierig gewesen, aber heute bin ich dafür wahrscheinlich besser gewappnet!“
Patrik stellt fest, dass die Zurückhaltung gegenüber Veränderungen aus dem Fokus auf Sicherheit resultiert. Seine Aufgabe besteht oft darin, Kunden davon zu überzeugen, dass die Anlagen von Alfa Laval keinerlei Kompromisse bei der Sicherheit zulassen und gleichzeitig bedeutende Vorteile in anderen Bereichen bieten – insbesondere beim Wassersparen. Er sieht diesen Aspekt als zunehmend wichtig an, bis er bald entscheidend für den Erfolg und die Rentabilität wird. „Die Realität ist, dass Wasser immer knapper wird, und wir werden an einen Wendepunkt kommen, an dem Länder entscheiden müssen, wofür die Vorräte verwendet werden,“ sagt Patrik.
Patrik kam 1998 zu Alfa Laval in Lund. „Gerade in diesem Umfeld wird die Bedeutung von Kreislaufwirtschaft in der Pharmaindustrie immer größer, und Alfa Laval ist einzigartig positioniert, um hier Lösungen zu liefern – es gibt kein anderes Unternehmen, das uns in puncto wassersparender Technologien in diesem Sektor das Wasser reichen kann.“
Mit dem Compabloc hat Alfa Laval einen kompakten Kondensator mit sehr hoher Wärmeübertragungseffizienz entwickelt, der speziell für die Pharmaindustrie konzipiert wurde. Er erfüllt die hohen hygienischen Anforderungen der modernen API-Produktion, bietet keine Spalten oder Toträume, ist vollständig entleerbar und leicht zu inspizieren. Hygienisches Design, hohe Leistung, niedrige Betriebskosten und einfache Installation sorgen gemeinsam für Patientensicherheit, zuverlässige Betriebszeiten und effiziente Produktion – und ermöglichen gleichzeitig erhebliche Wassereinsparungen. Der Kondensator besteht aus korrosionsbeständigen Materialien und seine kompakte Bauweise macht ihn ideal für Nachrüstungen, was die Reinigungskosten zusätzlich senkt.
Der breite Freiströmkanal sorgt für einen sehr geringen Druckverlust und macht den Compabloc ideal für Kondensationsaufgaben im Tiefvakuum. Gleichzeitig optimiert die turbulente Strömung auf der Kühlmedienseite den Wärmeübergang, minimiert Ablagerungen und erleichtert die CIP-Reinigung (Cleaning in Place). Die Leistungsdaten sprechen für sich: Bei einem Kunden wurde der Compabloc-Kondensator zur Erwärmung von Wasser für die Fernwärme eingesetzt. Laut Kundendaten beträgt die Amortisationszeit weniger als drei Monate, es werden jährlich 180.000 m³ Kühlwasser eingespart, die Wärmerückgewinnung um 4 Millionen kWh gesteigert und die CO₂-Emissionen um 1.800 Tonnen reduziert.
„Ein großer Vorteil und ein starkes Verkaufsargument des Produkts ist, dass der Pharmakunde nach der Installation nichts anders machen oder besondere Unterstützung benötigen muss“, sagt Patrik. „Es funktioniert genauso wie die bisher genutzten Systeme – nur kleiner und besser.“
Sie müssen nichts an ihren Abläufen ändern, was sehr wichtig ist, da dadurch keine erneute Validierung oder behördliche Prüfung erforderlich wird. „Ich sage den Kunden immer, dass dieses Gerät sicherer und leichter zu reinigen ist – bleiben Sie einfach bei Ihren bisherigen Verfahren, dann sind Sie bestens aufgestellt. Die Installation, Bedienung und Reinigung sind unkompliziert, und gerade in Prozessen, bei denen zwischen Chargen gereinigt werden muss, ist das ein großer Vorteil.“
Die Zufriedenheit der Behörden mit dem eingesetzten Equipment ist ein entscheidender Faktor bei jeder Kundenentscheidung für neue Technologien.
Patrik versteht diese Bedenken, beobachtet jedoch auch einen Wandel bei Organisationen wie der FDA (Food and Drug Administration): „Wir sehen, dass die FDA und andere Aufsichtsbehörden den Pharmaunternehmen tatsächlich sagen, dass sie Veränderungen anstreben und nicht zu konservativ bei der Einführung neuer, wasser- und energiesparender Technologien sein sollen“, sagt er.
Mit Blick auf die Zukunft bereitet sich Patrik auf eine geschäftige Zeit vor, da die Nachfrage nach Alfa Lavals wassersparender Expertise und Technologie steigt. Er freut sich jedoch auf die bevorstehenden Aufgaben und darauf, mit neuen und bestehenden Kunden ins Gespräch zu kommen.
„Die Arbeit in der Pharmaindustrie dreht sich sehr um Vertrauen und den Aufbau guter Beziehungen zu Kunden“, sagt er. „Es ist wichtig, persönliche Gespräche zu führen und über alles zu sprechen, was in und um die Branche passiert – und nicht nur das Produkt zu verkaufen.“
Ausgezeichnete Technologien
Compabloc Free Flow
Alfa Laval Compabloc Free Flow ist ein kompakter Kondensator mit sehr hoher Wärmeübertragungseffizienz, der speziell für die Pharmaindustrie und die hohen hygienischen Anforderungen der modernen API-Produktion entwickelt wurde. Hygienisches Design, hohe Leistung, niedrige Betriebskosten und einfache Installation sorgen gemeinsam für Patientensicherheit, zuverlässige Betriebszeiten und effiziente Produktion.
Patrik Arvidsson, Senior Specialist Pharma, Food & Water Division
„Die Pharmaindustrie ist traditionell sehr konservativ, verbraucht aber auch viel Wasser und Energie. Zum Beispiel werden für die Herstellung von einem Liter Reinstwasser oder Wasser für Injektionszwecke etwa 50 Liter Trinkwasser benötigt. Alfa Laval kann in dieser Branche einen großen Beitrag leisten, um wertvolle Ressourcen zu sparen.“